Vorstellung des neues Routenplaners für Radfahrer Fotos und Bericht von der TraffiCon@AGIT2017
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Der neue Radroutenplaner Hessen

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Mi 30.08.2017 | 15:58

Das Radrouting auf neuen Wegen.

Seit 2007 ist der Radroutenplaner Hessen online. Die Zugriffszahlen sprechen für sich: mehr als 24 Mio. Seitenaufrufe und 2,4 Mio. Routenanfragen allein im Jahr 2016. Nebst einem Relaunch der Benutzeroberfläche kommt der Radnavigator jetzt auch mit generalüberholter Funktionalität, Netzgrundlage und Routinglogik.



Projekthintergrund

 

Im Auftrag des der ivm GmbH (Intelligentes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) und des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehrs- und Landesentwicklung konnte TraffiCon die Vision dieses innovativen Projektes umsetzen und begleiten. Als Teil der öffentlichen Nahmobilitätsstrategie soll das Radfahren attraktiviert und gestärkt werden. Schließlich ist es nicht nur für Körper und Geist mobilisierend, sondern auch für Umwelt und Straßennetz.

 

Funktionalität

 

Radroute in Oberfläche eingegeben und in Karte visualisiert
Mit dem neuen System lassen sich Radrouten so individuell wie nie zuvor planen. In der Wegberechnung kann nicht nur nach Fahrradnetz, Themenrouten oder kürzester Strecke (über alle Straßen und Wege) priorisiert werden. Nun können selbst Treppen, Baustellen und Fährverbindungen in die Streckenfindung einfließen. Eine datenbankbasierte Anwendung macht das dynamische Einbeziehen persönlicher Präferenzen des Anwenders möglich.
 
Alle Details zur Strecke – wie Distanz, geschätzte Dauer und Höhenprofil – können im Fenster „Details“ abgerufen werden. Via QR-Code wird die geplante Strecke kinderleicht ans Smartphone geschickt.
 
Details der Route mit Distanz, Dauer, Höhenprofil und QR Code zum Übertragen in die APP
Anzahl der Sehenswürdigkeiten wird mit Bubbles auf der Karte visualisiert und rechts als Übersicht angezeigt 
Für Urlaubende besonders praktisch: Jede Strecke wird mit einem Klick zum Rundweg mit beliebig vielen Zwischenstopps. Im Fenster „Touren“ sind die schönsten Themenrouten des Bundeslandes gesammelt. Jede Tour ist gut beschrieben, mit einer Bildergalerie, einem Höhenprofil, einer Streckenstatistik und einer Übersicht zur Oberflächenbeschaffenheit des Weges (Prozentsatz an asphaltierten, gepflasterten, unbefestigten Straßenabschnitten). Nur einen weiteren Klick entfernt: die Sehenswürdigkeiten. Auf der Karte erscheinen Attraktionen und Institutionen – auf der rechten Seite des Displays gibt es eine Übersicht mit Fotos und Details.
Mit dem Button „Inhalte“ können diese Ergebnisse gefiltert werden: nach Verkehr und Infrastruktur, Übernachtungsmöglichkeiten, Servicestationen und anderen POIs. In diesem Fenster kann auch die Hintergrundkarte gewählt werden. Ebenen mit Infos zu Themenrouten, Radnetz, Steigung und Wegoberfläche lassen sich einblenden, Hinweise zu Baustellen und sogar Streckenschäden erscheinen. Im letzten Menüpunkt findet sich die Legende zur Karte.

Aber nicht nur für Reisende ist der Routenplaner das ideale Tool. Über die Startseite gelangt man zum Schüler Radroutenplaner, der auf derselben Technik basiert und dabei stets die sicherste Radroute berechnet.
Das Kartenbild wird überlagert mit bunten Linien die die Steigungen der Strecken anzeigen
Die Startseite des Radroutenplaners besteht aus Kacheln, die zu benannte Informationen weiterleiten. In den Kacheln sind Bilder.  
Die Startseite enthält viele weitere nützliche Informationen rund ums Thema Radreisen: eine Liste aller „Bett + Bike“-Unterkünfte, eine Übersicht über Verleihstationen und Werkstätten, Infos zum öffentlichen Verkehr für Radfahrer und zu aktuellen Veranstaltungen in der Region.

In der Meldeplattform kann jeder Fahrradfahrer dazu beitragen, das Straßennetz für Radfahrer sicherer und komfortabler zu machen. Alle gefundenen Schäden werden an die Kommunen weitergeleitet und als Punkt-Informationen im Radroutenplaner angezeigt.
 

Technische Bausteine

 

  • Routing (Import Netzgrundlage, Routing anhand unterschiedlicher Kriterien, Bereitstellung Schnittstelle)
  • Geocoding (Aufbereitung Datengrundlage, Import, Bereitstellung Schnittstelle)
  • Kartendarstellung (Bereitstellung eines Kartenframeworks mit erweitertem Funktionsumfang)


  • Externe Dienste:
    • GeoCMS (Anbindung eines bestehenden GeoCMS Systems und Visualisierung im Portal)
    • Radverkehrsmeldungen (Anbindung der Radverkehrsmeldungen über MDM und Berücksichtigung im Routing sowie Visualisierung)



Das Projekt läuft seit Oktober 2016 und seit August 2017 ist der neue Mobilitätsdienst online. Der nächste Schritt in der Entwicklung: die Integration von Wetterdaten und Prognosen. Besuchen Sie den Radroutenplaner Hessen im Internet oder nutzen Sie die mobile Anwendung.