Projekt
Digitales Verkehrszeichenkataster Baden-Württemberg
Im Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg entwickelt Trafficon eine landesweite Web-Anwendung, die den Prozess der verkehrsrechtlichen Anordnung (VRAO) dauerhaft aufgestellter Verkehrszeichen vollständig digital abbildet. Ziel ist ein durchgängiger, medienbruchfreier Workflow für Import, Verwaltung und Auswertung auf Basis eines digitalen Datenbestands („digitaler Zwilling“).

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Zentrale Organisations- und Zuständigkeitsdaten
Organisationsstrukturen und Zuständigkeiten werden von einer bestehenden landesweiten Fachanwendung zyklisch importiert.
So können Rollen und Berechtigungen präzise zugeordnet werden – sowie auf kommunaler als auch auf Landesebene. -
Volldigitaler Anordnungsprozess
Die Anwendung bildet den Prozess der verkehrsrechtlichen Anordnung für Verkehrszeichen digital ab: inklusive Stellungnahmeverfahren, Erstellung eines Anordnungsdokuments und Protokollierung der Aufstellung. Externe Dateneingaben der ausführenden Stelle können geprüft und in die Anwendung übernommen werden. Beim Abschluss des Vorgangs wird dieser archiviert und in die Vorgangshistorie der jeweiligen Verkehrszeichen aufgenommen.
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Strukturiertes Datenmodell für Verkehrszeichen
Ein mehrstufiges Modell aus Aufstellvorrichtungen, Verkehrszeichengruppen und einzelnen Zeichen ermöglicht eine realitätsnahe Abbildung unterschiedlichster Konstellationen im Verkehrsraum.
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Offene Datenweitergabe
Verkehrszeichendaten werden über etablierte Plattformen wie MobiData BW und die Mobilithek bereitgestellt – im Sinne der Open-Data-Grundsätze. Fortlaufende Datenupdates von Verkehrszeichen können über einen Endpunkt im Standard TN-ITS abgerufen werden.
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Schnittstellen zur Datenübernahme
Verfügbare Verkehrszeichendaten, beispielsweise aus der Automobilindustrie, lassen sich in die Anwendung importieren.
Diese Daten werden in ein standardisiertes Format überführt und können um weiterere Merkmale angereichert werden – für maximale Interoperabilität. -
Weitere Features
Die Web-Anwendung wird fortlaufend erweitert. Dazu zählen Prüffunktionen für zulässige Verkehrszeichenkombinationen, Gültigkeits-bereiche von Verkehrszeichen und umfangreiche Auswertemöglichkeiten im Datenbestand. Zusätzliche Importschnittstellen sollen die Interoperabilität mit kommunalen und regionalen Bestandssystemen erhöhen.