ENTWICKLUNG VON PARKING SERVICE FÜR DIE BMW GROUP

DIE ZUKUNFT VON FAHREN HEISST PARKEN


Lenker reservieren und buchen ihren Parkplatz bereits vor Fahrtantritt: Für die BMW Group München entwickelte Trafficon die Grundlagen neuer Parking-Services. Auf Machbarkeitsstudien und technisches Konzept folgten Demonstratoren in fünf deutschen Städten und Kooperationsszenarien mit der Parkwirtschaft. Darauf aufbauend wurde ein Joint Venture sowie der Service ParkNow als Online-Marktplatz für Parken etabliert.

IMPULS

Konzept für eine Parkservice-Anwendung

INNOVATION

Einheitliche Schnittstelle für verschiedene Managementsysteme und Betreiber.
Ballungszentren teilen sich meist ein Problem: Parkraummangel. Für viele Menschen ist die nervenaufreibende Suche nach einem Stellplatz zur Normalität geworden. Sind auch noch die Parkhäuser ausgebucht, wird die Parklückenjagd zum Marathon.

Die BMW Group entwickelt laufend neue Mobilitätsdienste zur Fahrfreude ihrer Kunden, zum Beispiel die marktprägende Innovation ParkNow. Der Service verwandelt die zwanghafte Parkplatzsuche mit einem Fingertipp in die totale Wahlfreiheit: Welchen freien Parkplatz nehme ich heute? Zusammen mit unserem Auftraggeber durften wir die Parkzukunft mitgestalten. 

Grundidee des Dienstes: Lenker können ihren Parkplatz bereits vor Antritt der Reise reservieren oder buchen. Und das mit einer einzigen Anwendung – quer über alle Parkhäuser hinweg –, mit mühelosem Ticketing und Payment. Im Zuge der Entwicklung wurde das Konzept anhand einer technischen Machbarkeitsstudie und Use Cases verfeinert. Die Konzeption des „Parking Service Interface“ (PSI) und dessen Entwicklung zur Integration unterschiedlicher Hersteller von Parkhausmanagement-Systemen an die Online-Buchungsplattform waren Bestandteil unserer Leistung.
ParkNow: der Parking Service der BMW Group
Parking Service Interface Test am Standort
Größte Herausforderung: Bringe die Anforderungen des Parkservices mit jenen der verschiedenen Parkhausbetreiber und mit den bestehenden Parkmanagementsystemen auf einen Nenner. Diese Zusammenarbeit hat nicht nur eine technische Ebene (die einheitliche Schnittstelle im PSI), sie spiegelt sich auch in Businessplänen für die Kooperationsmodelle wieder.

Für den Testbetrieb des PSI wurden die Kollaborationsgrundlagen ausgearbeitet. Um alle betroffenen Aggregatoren und Operatoren zusammenzubringen, waren im Projektverlauf insgesamt 73 Meetingrunden nötig.

Nach erfolgreichen Verhandlungen und der Entwicklung wurde das PSI an fünf Standorten mit verschiedenen Betreibern und technischen Systemen erfolgreich getestet und der Kurs für die weitere Entwicklung definiert. Der Nutzer reserviert oder bucht seinen Parkplatz über eine App und kann mit seiner Karte oder seinem Windshield-Tag in das Parkhaus einfahren. Die Bezahlung wird ebenfalls über den Dienst abgewickelt.