Vorträge zum Download: Mobilität in Bewegung | AGIT 2019

Freudig blicken wir auf die AGIT 2019 mit dem Spezialforum „Mobilität in Bewegung - urbane Transformation“ (» Ankündigung und Hintergrundinformation) zurück. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung der Veranstalter und die Beiträge der Vortragenden. Das Feedback war sehr positiv und die Qualität der Inhalte auf höchstem Niveau.

Die gezeigten Präsentationen bieten wir nun zum Download an:

BLOCK 1: Umweltsensitives Verkehrsmanagement - Kooperation schaffen.
BLOCK 2: Mobilitätsdienste - Services gestalten.
BLOCK 3: Mobilitätsverhalten - Gewohnheiten verändern. 

Den Fotorückblick finden Sie hier. Sollten Sie noch Fragen oder Feedback haben zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.  Wir freuen uns auf weitere Dialoge zur urbanen Mobilitätstransformation!
BLOCK 1

Kooperation schaffen: UMWELTSENSITIVES VERKEHRSMANAGEMENT

Stefan Krampe Portrait
Einführung: Zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement und Mobilitätsdienste
DR. STEFAN KRAMPE
Trafficon
Insbesondere der innerstädtische Kfz-Verkehr spielt eine dominierende Rolle beim Auftreten von umweltrelevanten Problemen wie z.B. der Belastung durch Lärm und Luftschadstoffe. In der Region Stuttgart drohen Fahrverbote auf Grund von Überschreitungen von Immissionsgrenzwerten. Daher ist Politik und Verwaltung zum Handeln aufgefordert. Ein Lösungsansatz ist der Aufbau eines zuständigkeitsübergreifenden Verkehrsmanagements. Hierfür wird bis 2021 eine regionale Verkehrsmanagementzentrale (Ring-Zentrale) aufgebaut. Darüber hinaus müssen Verkehrsteilnehmende rechtzeitig über Verkehrs- und Umweltprobleme informiert und zu Alternativen (modal, räumlich, zeitlich) aufmerksam gemacht werden. Dieser Beitrag stellt die Lösungen der Region Stuttgart vor. Hier sind insbesondere die Modellvorhaben „Regionale Mobilitätsplattform” des Verbands Region Stuttgart (Aufbau zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement) sowie das Projekt moveBW des Verkehrsministerium Baden-Württemberg zu nennen (Bereitstellung von Mobilitätsinformationen).
Herr Dr.-Ing. Stefan Krampe studierte Bauingenieurwesen an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit dem Schwerpunkt Verkehrstechnik, Verkehrswegebau und Verkehrsplanung. 2006 promovierte er an der TU Darmstadt zum Thema „Nutzung von Floating-Traveller-Data für mobile Lotsendienste im Verkehr“. Die Arbeiten wurden mit dem ITS Siemens Award 2008 ausgezeichnet. Seit 2005 ist Herr Krampe selbständiger Verkehrsingenieur und seit 2009 geschäftsführender Gesellschafter der TraffiCon GmbH in Salzburg/München. Er leitete eine Vielzahl von Projekten und Anwendungsentwicklungen im Bereich Verkehrs- und Mobilitätsmanagements, Verkehrsinformationsdiensten, Mobilitätsdiensten, kooperativer Dienste und Mobilitätsforschung.
Green City Plan Stuttgart - Maßnahmen für ein umweltsensitives Verkehrsmanagement
RALF THOMAS
Stadt Stuttgart
Die dynamische Entwicklung der Datenerfassungstechnologien sowie der Digitalisierung der Informations- und Kommunikationssysteme ergeben neue Möglichkeiten und Handlungsfelder für ein umweltsensitives integriertes kommunales Verkehrsmanagement. Im Rahmen dessen, sollen diese Potenziale zur Reduktion der Emissionen bzw. emissionskritischer Fahrzustände genutzt werden. Der Green City Plan Stuttgart zeigt Handlungsfelder des Verkehrsmanagements auf, die in Stuttgart kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden sollen.
Dipl.-Ing. Ralf Thomas ist Leiter der integrierten Verkehrsleitzentrale Stuttgart (IVLZ). Er studierte Bauingenieurwesen mit Vertiefungsrichtung Verkehrswesen an der Universität Stuttgart und war als Projektingenieur im Bereich Verkehrstechnik in Aalen und Stuttgart tätig. Seit 2006 ist er beim Amt für öffentliche Ordnung der Landeshauptstadt Stuttgart beschäftigt. 
Regionale Mobilitätsplattform Stuttgart
DR. ANNETTE ALBERS
Verband Region Stuttgart
Mit dem EU-geförderten Pilotvorhaben Regionale Mobilitätsplattform wird in der Region Stuttgart eine Kooperation zwischen kommunalen Institutionen und der Straßenbauverwaltung - zuständig für Bundesfern- und Landesstraßen - erarbeitet. Unter Federführung des Verband Region Stuttgart und unter Leitung der Trafficon in einem Konsortium von Planern wurden mit den Verkehrsfachleuten in der Region übergreifende Verkehrsmanagementstrategien entwickelt, die in einer neuen Verkehrsmanagementzentrale künftig umgesetzt werden. Diese soll eine Brücke zwischen der bereits bestehenden Verkehrsleitzentrale der Landeshauptstadt Stuttgart, der Straßenverkehrszentrale des Landes und den Kommunen schlagen.
Frau Albers absolvierte ihr Studium und ihre wissenschaftliche Arbeit (Diss. Dynamische Straßenraumfreigabe für Nahverkehrsfahrzeuge) an der Universität Hannover. 1997 verließ sie das Institut für Verkehrswirtschaft, Straßenwesen und Städtebau. Vier Jahre verbrachte sie in Pretoria, Südafrika im Rahmen eines post-doc Stipendiums und einer Tätigkeit in einem nationalen Ingenieurbüro. Seit 2002 ist sie beim Verband Region Stuttgart tätig und seit 2015 Teamleiterin für regionales Verkehrsmanagement. Neben dem Aufbau der regionalen Mobilitätsplattform liegen dabei die Schwerpunkte im Aufbau eines Netzwerkes von intermodalen Umstiegsstationen „Regionale Mobilitätspunkte“ und in der Bündelung und Förderung des Park and Ride in der Region Stuttgart.
Gernot Pucher Portrait
Wirkungsermittlung eines umweltsensitiven Verkehrsmanagements
GERNOT PUCHER
Trafficon
Umweltsensitives Verkehrsmanagement kann zur Reduktion verkehrsbedingter Emissionen und somit zur Erhöhung der Lebensqualität im städtischen Raum beitragen. Eine exakte Ermittlung verkehrlicher und umweltbezogener Wirkungen trägt entscheidend zur zielgerichteten Planung und Implementierung entsprechender Maßnahmen bei. In diesem Beitrag werden Anforderungen und Komponenten der softwaregestützten Wirkungsermittlung eines umweltsensitiven Verkehrsmanagements beschrieben. Die Software wird im Forschungsprojekt school entwickelt und in der Stadt Frankfurt am Main eingesetzt und evaluiert.
Herr Pucher studierte „Geographie“ in Wien und „Angewandte Geoinformatik“ in Salzburg und absolviert derzeit sein Doktoratsstudium an der Universität Salzburg. Seit Juni 2012 ist er Mitarbeiter bei Trafficon und übernimmt leitende Tätigkeiten in zahlreichen kooperativen Forschungs- und Softwareentwicklungsprojekten zu den Themen C-ITS, Georeferenzierung, Verkehrsdatenanalyse, Daten- und Netzaufbereitung, digitale Verkehrsinfrastruktur und Machine Learning. 
BLOCK 2

Services gestalten: MOBILITÄTSDIENSTE 

Multimodale Dienste in Österreich
FRANZ SCHWAMMENHÖFER
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mulitimodale Dienste in Österreich sind eine öffentliche Daseinsgrundvorsorge zur Erhaltung und Sicherung des leistbaren Zugangs zur Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen und Räume. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaziele. Im Vortrag werden Lösungen für Informationen zu Reisealternativen (Linienverkehr, Individualverkehr, Pooling/Sharing, bedarfsorientierte Angebote, Mikro-ÖV) mit der Verkehrsauskunft Österreich sowie die Integration in MaaS-Angeboten aufgezeigt.
Nach seinem Studium an der Montanuniversität Leoben war Franz Schwammenhöfer ab Mitte 1994 in der Obersten Bergbehörde im damaligen Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten tätig. Im Jahr 1999 wechselte er in die Bundesstraßenverwaltung. In dieser Zeit absolvierte er ebenfalls postgraduelle Ausbildungen an der TU Wien bzw. der Donau-Universität Krems. Ende 2002 wechselte er in die Abteilung Gesamtverkehrsmanagement, Logistik und Telematik im neu geschaffenen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Seit Ende 2005 ist er Leiter der Abteilung Gesamtverkehr, seit 2016 auch Leiter der Stabstelle Logistikkoordination. Gegenwärtige Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Güterverkehrslogistik, intelligente Verkehrs- und Informationssysteme und digitale Infrastruktur.
Der MDM und andere nationale Zugangspunkte für Verkehrsdaten in Europa – Status Quo und Perspektiven
PETER LUBRICH
Bundesanstalt für Straßenwesen
Im Vortrag geht es um den Status und aktuelle Entwicklungen von digitalen Infrastrukturen für den Austausch von Verkehrsdaten und -Informationen. Darunter fallen die nationalen Zugangspunkte, sonstige Datenplattformen, Datenstandards und Systemarchitekturen. Es wird auf laufende Diskussionen und Zukunftsfragen eingegangen, u.a. die Komplexität von multimodalen Reisendeninformationen sowie die Rolle des öffentlichen Verkehrsmanagements.
Peter Lubrich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Referat Vernetzte Mobilität an der Bundesanstalt für Straßenwesen Deutschland (BASt). Davor war er Projektleiter in verschiedenen Ingenieurbüros für Verkehrstechnik sowie -planung in Deutschland und in den USA. Seine derzeitigen Arbeitsfelder sind Rahmenwerke, Konzepte und Evaluierungen für den Austausch von Verkehrsdaten und -informationen. Unter anderem, beschäftigt er sich hier mit der Datenqualität und der Harmonisierung von nationalen Zugangspunkten gemäß der EU-IVS-Direktive.
Mobilitätsinformation und Verkehrssteuerung in Baden-Württemberg
MARKUS JACKENKROLL
Nahverkehrsgesellschaft Baden Württemberg 
Der Vortrag beschreibt das Pilotprojekt moveBW - Mobilitätsinformation und Verkehrssteuerung Baden-Württemberg – und der daraus entstandenen Idee einer Mobilitätsdatenplattform für Baden-Württemberg. Das Ziel ist die Bündelung von verkehrsträgerübergreifenden Mobilitätsinformationen sowie deren zentrale und diskriminierungsfreie Bereitstellung nach dem Open-Data-Gedanken. Ein wesentlicher Bestandteil sind (Geo-)Daten von Kommunen, die durch Unterstützung befähigt werden, ihre Daten für die Gesellschaft verfügbar zu machen.
Nach dem Studium der Geographie arbeitete Markus Jackenkroll als Consultant für Web-GIS-Lösungen. 2011 wechselte er an die Universität Hohenheim, wo er an der Standardisierung von Geodaten für Precision-Farming-Lösungen arbeitete. Zeitweise parallel baute er für den baden-württembergischen Landesforst mobile GIS-Lösungen auf und wechselte schließlich 2018 zur Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH, um das dortige Projekt moveBW zu betreuen.
Grüne-Welle-Assistent als Tool zur Verflüssigung des innerstädtischen Verkehrs
MARKUS BACHLEITNER
Urban Traffic
Grüne-Welle-Assistent: Die Verflüssigung des innerstädtischen Verkehrs ist eine Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrs- und Umweltprobleme der Städte.
Hierzu bedarf es intelligenter Systeme und der Kooperation mit Städten & Kommunen, um Echtzeit- und Prognose-Services für Autofahrer über Apps und Fahrerassistenz-Systeme zu ermöglichen. An einigen Beispielen werden konkrete Umsetzungen und Anwendungen gezeigt.
Markus Bachleitner studierte Wirtschaftsgeographie in München und arbeitete anschließend bei BMW in der Verkehrsforschung. Anschließend war er beim ADAC für Verkehrs- und Mobilitätsinformation und -dienste zuständig. Seit letztem Jahr ist er als Director Smart Mobility Data für SmartCity-Projekte beim Urban Institute verantwortlich.
BLOCK 3

Gewohnheiten verändern: MOBILITÄTSVERHALTEN

Vom Verkehrsverbund zum Mobilitätsverbund
DR. MARKUS HALLER
Münchner Verkehrsverbund
Die Mobilität in den Metropolregionen befindet sich in einem strukturellen Wandel. Einerseits drängen im Zuge der Digitalisierung zunehmend neue Mobilitätsanbieter (Sharing, On-Demand etc.) auf den Markt, andererseits entstehen auch neue verkehrliche Bedürfnisse in der Bevölkerung. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, aber auch um den ÖPNV als zentralen Dienstleister für umweltgerechten Verkehr weiter zu stärken, entwickeln sich viele Verbünde hin zum multimodalen Mobilitätsverbund. Der Vortrag skizziert dabei die Rahmenbedingungen und konkreten Entwicklungsschritte im MVV.
Dr. Markus Haller (54) ist seit 1998 beim Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) tätig. Zunächst war er dort für den Aufbau des Consultingbereichs zuständig; seit Januar 2006 ist er zusätzlich Leiter des Bereichs Konzeption und Prokurist. Schwerpunkte seines Verantwortungsbereichs sind die konzeptionelle und strategische Verkehrsplanung als auch die Fahrgastinformation im Verbundraum. Vor seiner Tätigkeit beim MVV war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Verkehrs- und Stadtplanung an der TU München, an der er 1999 promovierte.
Ansätze zur Förderung aktiver Mobilitätsgewohnheiten
DR. WIEBKE UNBEHAUN
tbw research GesmbH
Häufig genügen infrastrukturelle Maßnahmen nicht, um eine Verhaltensänderung hin zu einem aktiven und klimafreundlichen Mobilitätsverhalten einzuleiten. Es bedarf auch der individuellen Bewusstseinsbildung oder einfach eines kleinen Anstoßes, um das eigene oft von Routinen geprägte Verhalten zu überdenken und neue Mobilitätsformen auszuprobieren. Die Mobilitätsaktion SWITCH adressiert gezielt Personen in Lebensumbruchssituationen.  Häufiger Hinderungsgrund, Arbeitswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen, ist die damit verbundene vermeintlich längere Unterwegszeit. Mit dem „active2work“-Arbeitszeitmodell werden daher das Potenzial und die Kosten dafür geschätzt, wenn ein Teil der zusätzlichen Mobilitätszeit in die Arbeitszeit eingerechnet wird.
DI Dr. Wiebke Unbehaun forscht im Bereich innovativer Lösungen zur Entwicklung eines klimafreundlichen Mobilitätssystems. Einen Arbeitsbereich stellen die Entwicklung und das Erproben von Verfahren und Instrumenten zu Förderung aktiver Mobilitätsformen dar. Dabei geht es vor allem um die Motivation zur individuellen Verhaltensänderung. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Erheben und das Analysieren von Mobilitätshandeln und gruppenspezifischen Mobilitätsbedürfnissen sowie das Messen der Wirksamkeit von Initiativen und Maßnahmen. Wiebke Unbehaun ist als Wissenschaftlerin und Projektleiterin in nationalen und internationalen Forschungsprojekten bei der tbw research GesmH tätig.
Betriebliches Mobilitätsmanagement – Beratunsgpraxis und technische Lösungen
RÜDIGER BERNHARD
ivm GmbH
Mobilität und Erreichbarkeit sind Grundvoraussetzungen für das Funktionieren eines Unternehmens. Grundidee des betrieblichen Mobilitätsmanagements ist es, Maßnahmen aus den Bereichen Infrastruktur und Verkehrsangebot, Service, Information und Kommunikation in einem individuellen Mobilitätskonzept zu kombinieren und so die gesamte unternehmensbezogene Mobilität möglichst effizient abzuwickeln. Das Beratungsprogramm „südhessen effizient mobil” bietet aktive Unterstützung bei der Erarbeitung und Umsetzung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements. Grundlage für die Beratung sind verschiedene Analysen, die mit den teilnehmenden Unternehmen vorbereitet und durchgeführt werden: Standortsteckbrief, Beschäftigtenbefragung und Wohnstandortanalyse. Die Lösungsansätze sind Gegenstand des Vortrags.
Rüdiger Bernhard hat an der Technischen Universität Darmstadt Bauingenieurwesen studiert und mit Diplom abgeschlossen. Anschließend hat er in Verkehrsplanungsbüros in Wiesbaden und Darmstadt gearbeitet. Seit 2005 ist er Mitarbeiter und seit 2012 Prokurist der ivm GmbH. Als Verantwortlicher für den Themenbereich Datenmanagement und Informationsdienste leitet Herr Bernhard mehrere Informationsdienste wie z. B. den Radroutenplaner Hessen oder die intermodale Auskunft Vielmobil. Darüber hinaus ist er verantwortlich für die Weiterentwicklung der vorhandenen Dienste und in diesem Zusammenhang auf für die Nutzung der Informationsangebote im Rahmen des schulischen und betrieblichen Mobilitätsmanagements der ivm.
Digitale Lösungen zur Förderung nachhaltiger und aktiver Alltagsmobilität
DR. MARTIN LOIDL
Z_Gis
EVA WESTERMEIER
Trafficon
Der Vortrag berichtet von Erfahrungen und Erkenntnissen aus verschiedenen Forschungsprojekten zur aktiven Alltagsmobilität. Dabei wird das Potenzial digitaler Lösungen zur Verhaltensänderung mithilfe von Information und spielerischer Motivation aufgezeigt, aber auch die Grenzen digitaler Tools diskutiert.
Dr. Martin Loidl studierte angewandten Geoinformatik sowie Landschafts-, Regional- und Stadtmanagement. Nach einem Jahr als GIS Analyst in einem Planungsbüro forscht und lehrt Martin Loidl seit 2009 am Z_GIS. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der räumlichen, netzwerkbasierten Modellierung und Analyse und in der Datenvisualisierung. Er war maßgeblich am Aufbau des GI Mobility Labs beteiligt. Im Rahmen seiner Dissertation setzte sich Martin Loidl intensiv mit den Möglichkeiten der Geoinformatik im Bereich der Radverkehrssicherheit auseinander.
Eva Westermeier ist seit 2018 Mitarbeiterin von Trafficon Salzburg. Nach ihrem Bachelorstudium der Kulturgeographie mit den Nebenfächern Soziologie und Ökonomie absolvierte sie ein Masterstudium der Angewandten Geoinformatik an der Universität Salzburg. Dabei spezialisierte sie sich auf die Analyse von Mobilitätsdaten. Im Forschungsprojekt GISMO übernahm sie zusammen mit einer Kollegin im Rahmen eines Studienprojekts die Datenanalyse der GNSS-Trajektorien und implementierte eine automatische Verkehrsmittelerkennung. In ihrer Masterarbeit am Austrian Institute of Technology entwickelte sie einen neuartigen Ansatz zur kontextbezogenen Analyse von Bewegungsdaten in Geodatenbanken.